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beim Flensburger Schwimmklub

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Norddeutsche Meisterschaften in Braunschweig

Geschrieben von Sonja Dobrowolski.

Bericht von LG-Schwimmerin Sonja

Teilnehmer: Jane Meißner und Sonja Dobrowolski, Trainer/Betreuer: Lars, Anke, Andrea

Meine Mutter Anke und ich sind schon am Donnerstag, den 26.04.2012,  zum SMK (Schwimmerischer Mehrkampf) mit den Strecken 400 F, 200 L, 50 m Delphinbeine, 100 D + 200 D losgefahren. Beim SMK muss man die 400 F und 200 L schwimmen, bei den anderen Strecken darf man sich eine Lage aussuchen: Ich wählte Delphin.

Nach einem Stau im Elbtunnel waren wir nach 5 Std. Fahrzeit endlich in Braunschweig angekommen. Ich durfte zum Glück ausschlafen, allerdings in einem viel zu schmalem Bett mit einem zu kleinen Kissen unter dem Kopf, deshalb war ich am Freitagmorgen noch müde. Das Frühstück im Etap-Hotel war sehr lecker. Nach dem Essen sind wir zum Sportbad Heidberg gefahren.

Die Straßenführung war schlimm, aber auch zwei Baustellen und selbst ein Schrottweg hatten uns nicht gebremst, und wir kamen tatsächlich an. Zu meiner Freude traf ich gleich meine alten Schwimmfreundinnen Merle und Bea, ehemalige Schwimmerinnen aus Schleswig-Holstein, die seit 2 Jahren in Berlin 7-8 mal in der Woche trainieren. Die Freude war groß, und die ersten Bilder wurden geschossen.

Nach dem Einschwimmen musste ich meine Leidensstrecke 50 m Delphinbeine schwimmen. Lars hat meine Zeit gut geschätzt und so kam eine 0:55,41 dabei heraus. Ca. 2 Stunden später kam dann der schwierigste Teil des Tages dran: 200 m Delphin. Der Startsprung misslang, und mit Wasser in der Brille quälte ich mich über meine Lieblingsstrecke. Nach 100 m wollte ich schon fast abbrechen, weil ich nicht mehr konnte und wenig sah. Mit einer 3:06,74 kam ich ans Ziel. Meine Mutter Anke und frühere Trainerin war froh, dass ich die Strecke bei dem wenigen Training überhaupt noch ordentlich überstand. Meine Freundinnen Merle, Emily und Bea waren auch der Meinung, dass die Startblöcke echt schrecklich sind.

Nach diesem anstrengenden Nachmittag gönnte ich mir zum ersten Mal in meinem Leben eine Zuckerwatte. Mhhh, war die lecker! Nach der schwierigen Rückfahrt zum Hotel gingen wir zum Abendessen. Zurück im Etap, kamen dann endlich Lars, Jane und Andrea nach 6 Std. Fahrt an. Die drei gingen zum Essen, und ich durfte ins schmale Bett sacken. Jane musste am Samstag schon eher aufstehen, denn ihre Strecke 50 m R war schon früher dran. Mit ihrer Zeit 0:35,41 war sie nicht zufrieden, aber Lars fand es o.k.

Während Jane schwamm, bin ich so langsam ins Auto gestiegen. Nach Ankunft hatte ich noch ca. 3 Std. Zeit, daher aßen wir gemeinsam mit Andrea, Jane und Lars Mittag – Nudeln  satt. Danach sind Jane und ich in kurzer Hose und Top noch rausgegangen, denn bei uns war es ca. 27 Grad warm. Als wir hörten, dass es in Flensburg kalt war und regnete, haben wir gelacht.

Nach längerem Warten und Einschwimmen stand ich wieder am Start und schwamm die 400 m F in einer 5:34,43. Das war zwar keine Bestzeit, aber trotzdem o.k., denn ich war vorher krank. Am Abend sind wir noch im Restaurant „Helena“ (Grieche) essen gegangen, und danach wollten Jane und ich natürlich unbedingt Luca vom DSD gewinnen sehen, aber dann ging es auch gleich ins Bett. Unsere Mütter und Lars saßen während der DSD-Zeit im Freien bei angenehmen Temperaturen und quatschten über Gott und die Welt.

Am Sonntag, den 29.04., sind wir alle früh aufgestanden, weil dies der letzte Tag war und die Zimmer im Etap noch schnell geräumt werden mussten. Als wir nach dem Frühstück endlich im Auto saßen, sind wir wieder über irgendwelche Umwege zur Schwimmhalle gefahren. Das Einschwimmen erledigten wir im 25-m-Becken, da wir erst später eingetroffen sind. Direkt danach war ich gleich wieder im Wasser, denn meine Mutter hatte die Deibler-Brüder gesichtet und fragte natürlich nach einem Foto von ihnen, Andrea und mir. Andrea war ganz heiß darauf – mir war es eher peinlich. Nach diesem Erlebnis mit den beiden „mitbesten“ Schwimmern aus Deutschland (sie sind in der Nationalmannschaft) musste Jane auch schon wieder zum Start. Sie schwamm 100 m R in neuer Bestzeit von 1:15,35 mit einem tollem 15. Platz und war diesmal zufriedener.

Danach machte ich mich warm für die 100 m D, die ich mit 1:25,47  bewältigte. Wegen der längeren Pause wollte ich mich eigentlich anziehen, aber da kam meine Mutter und meinte, dass ich in 1 Std.  schon wieder mit 200 m L dran bin. Leider gab es in der Zwischenzeit um 2 Uhr Mittagessen nur für Lars, Andrea und Jane. Nach der längeren Wartezeit waren alle wieder da und ich stand am Startblock mit hochrotem Kopf, denn kurz davor wurde von Jane und mir noch mit dem Nationalschwimmer Helge Meeuw ein Foto gemacht und meine Mutter hatte gesagt, dass ich meinte, er wäre etwas pummelig (was stimmte, leider).

Lars gab mir mit auf den Weg, es sind ja nur vier 50er Sprints, ich sagte nein, es sind 8 x 25 Sprint!!! Gott sei Dank bin ich noch eine 2:58,82 auf 200 m L geschwommen, aber ich war völlig fertig. Am Ende durfte ich dann endlich noch einmal Nudeln essen und zum zweiten Mal eine Zuckerwatte. Am Zuckerwattestand überreichte Lars mir meine Urkunde und gratulierte mir zum 8. Platz der Delphinschwimmer im SMK. Mit einer Urkunde hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Danach ging es ab nach Hause. Erstaunlicherweise hat die Fahrt nur 3 Std. 20 gedauert.

Die Norddeutsche hat sich für Jane und mich als Testwettkampf nach längerer Krankheit mit einer Belastungsgrenze von 95 % gelohnt. Wir alle hatten unseren Spaß und haben die Atmosphäre in einer übervollen Halle sehr genossen.

Unsere weiteren qualifizierten LG-Schwimmer Alina, Arne, Leif, Lukas und René, die wegen Konfirmationen nicht starteten, haben wir allerdings sehr vermisst. – Jetzt ist aber erst einmal  Entspannung angesagt . . .

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