Drucken

wieder Rekord-Festival im Campusbad

Geschrieben von Flensburger Tageblatt.

Bericht aus Flensburger Tageblatt vom 14.09.2019

45. Fördepokal-Schwimmfest: Ex-Flensburger Linus Schwedler stellt zwei Deutsche Jahrgangs-Bestleistungen auf

Gleich sieben Mal schlug Johannes Liebmann vom Flensburger Schwimmklub als Erster am Beckenrand an.Michael Staudt

 

Michael Philippsen Flensburg Schnelles Wasser und gute Stimmung spornten die Teilnehmer beim 45. Förde-Pokalschwimmfest des Flensburger Schwimmklubs (FSK) zu Höchstleistungen an: An zwei Tagen sorgten 19 Vereine mit 341 Athleten aus Deutschland und Dänemark im Campusbad für ein Festival an Rekorden, Qualifikations- und Bestzeiten. Zwei neue Deutsche Jahrgangsrekorde stellte dabei der ehemalige FSK-Schwimmer Linus Schwedler (Jahrgang 05) vom SC Magdeburg auf: Über 1500 m Freistil unterbot er in 15:54,05 Minuten den Uralt-Rekord von 1984 von Martin Herrmann, über 800m Freistil in 8:21,51 Minuten die 2005 aufgestellte Bestmarke von Martin Grodzki.

In Top-Form präsentierte sich auch Nele Schulze (04) vom TSB Flensburg, die über 100 m Lagen (1:04,80), 50 m Freistil (0:26,47) sowie 50 m (0:33,39), 100 m (1:11,72) und 200 m Brust (2:36,50) gleich fünf neue Landesjahrgangsrekorde schwamm, über 100 m und 200m Brust zudem zwei neue Veranstaltungsrekorde aufstellte und in einem spannenden Finish auch das Knock-out Finale gewann.

Mit ihren sieben Einzel-Goldmedaillen lag Schulze, die in Dänemark trainiert, auch jeweils in der Offenen Wertung ganz vorne. Zudem konnte sie sich gleich über sechs Strecken für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften qualifizieren.

Der Titel als bester Nachwuchsschwimmer ging nach Dänemark an Sean Petersen (06/Vallensbaek) für seine Leistung über 50 m Freistil (0:25,69 Minuten/490 Punkte). Beste Nachwuchsschwimmerin wurde Nele Prätorius (06) vom Swim Team Stadtwerke Elmshorn mit 5:14,13 Minuten über 400 m Lagen (617 Punkte). Zweite wurde Naya Stewen (06) vom FSK (400 m Freistil in 4:48,79), die es auf vier Gold-, eine Silber- und fünf Bronzemedaillen brachte.

Flensburgs Schwimmerinnen und Schwimmer glänzten mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und Qualifikationszeiten für die anstehenden Meisterschaften. So löste TSB-Schwimmerin Louisa Marie Obermark (02) über 400 m Lagen (5:05,29), 800 m Freistil (8:59,32), 1500 m Freistil (17:12,05) und 400 m Freistil (4:29,12) das DM-Ticket.

Nachwuchs-Schwimmerin Lene Thielemann vom FSK war in ihrem Jahrgang sechsmal erfolgreich.Jürgensen

Gleich siebenmal stand sie ganz oben auf dem Siegertreppchen. Das gelang auch Andra Bejenaru (07) und Johannes Liebmann (07), beide vom FSK, sowie Jesper Ulleseit (08) vom TSB. Sechs Goldmedaillen und weiteres Edelmetall nahmen Lene Thielemann (09) und Elias Ernst (08) vom FSK in Empfang. Fünf Siege standen für Jane Meißner (98) vom FSK zu Buche, sie wurde außerdem Dritte im K.o.-Finale. Vierfaches Gold gab es für die TSB-Schwimmerinnen Naja Wachs (05), die über 50 m Rücken in 0:30,39 die Norm für die Deutsche Kurzbahnmeisterschaft „knackte“ und Emily Schröder (00), die sich über 400 m Freistil in 4:25,14 ebenfalls für die Titelkämpfe in Berlin qualifizierte, sowie Sina Möller (95) vom FSK. Erwähnung als dreifache Sieger verdienten Jesse Berk (09) und Matthea Fiona Preuss (07).

Einen Achtungserfolg verbuchte die 4 x 50 m Lagen Mixed-Staffel des TSB Flensburg mit Naja Wachs, Nele Schulze, Peer Rasmussen und Nils Hollesen: In 1:57,15 Minuten siegten die Flensburger vor dem Swim-Team Stadtwerke Elmshorn, das ansonsten in den Staffeln nicht zu bezwingen war und auch den Fördepokal als punktbeste Mannschaft vor Gastgeber FSK und dem TSB mit nach Hause nahm.